| Petabit (Pbit) | Megabit (Mbit) |
|---|---|
| 1 Petabit | 1000000000 Mbit |
| 2 Petabit | 2000000000 Mbit |
| 3 Petabit | 3000000000 Mbit |
| 4 Petabit | 4000000000 Mbit |
| 5 Petabit | 5000000000 Mbit |
| 10 Petabit | 10000000000 Mbit |
| 20 Petabit | 20000000000 Mbit |
| 25 Petabit | 25000000000 Mbit |
| 50 Petabit | 50000000000 Mbit |
| 100 Petabit | 100000000000 Mbit |
| Referenz | Petabit (Pbit) | Megabit (Mbit) |
|---|---|---|
| A plain text message (160 characters) | 1.28 × 10-12 Pbit | 0.00128 Mbit |
| A three-minute MP3 | 0.000000024 Pbit | 24 Mbit |
| A smartphone photo | 0.000000032 Pbit | 32 Mbit |
| A high-definition film | 0.000032 Pbit | 32000 Mbit |
| A dual-layer Blu-ray disc | 0.0004 Pbit | 400000 Mbit |
Das Petabit ist eine Einheit digitaler Information von tausend Terabit, also einer Billiarde Bit. Sein Zeichen ist Pbit. Es steht an der Grenze zwischen Mengen, die alltäglich verlegt werden, und Mengen, die noch den Forschungslaboren und den über ganze Netze aufsummierten Gesamtwerten gehören.
Ein Petabit sind 125 Teraoktett. Das ist der Speicher von etwa hundertfünfundzwanzig großen Festplatten des Endkundenmarkts oder, alltäglicher gesagt, rund dreißigtausend Stunden hochauflösenden Bewegtbildes — dreieinhalb Jahre ununterbrochenen Zusehens. Kein einzelnes Gerät fasst ein Petabit; die Zahl beschreibt Anlagen und nicht Gegenstände.
Der auffälligste Gebrauch der Einheit liegt bei den Rekorden der optischen Übertragung. Forschungsgruppen in Japan, den Niederlanden und anderswo haben mehr als ein Petabit je Sekunde durch einen einzigen Glasfaden getragen, indem sie mehrkernige Fasern — mehrere lichtführende Wege in einem Mantel — mit Hunderten getrennter Wellenlängen und fortgeschrittener Modulation verbanden. Diese Ergebnisse laufen im Labor über Dutzende Kilometer, nicht über die Tausende, die ein arbeitendes Seekabel überbrücken muss.
Auf Netzebene beschreibt das Petabit die aufsummierte Kapazität. Die gesamte Verbindungskapazität eines großen Rechenzentrums, die gemeinsame Kapazität aller auf einem Erdteil anlandenden Kabel und der Spitzendurchsatz der größten Inhaltsnetze stehen alle in Petabit je Sekunde. Das sind Summen über viele Strecken und nicht die Bewertung einer einzelnen.
Auch Speicheranlagen erreichen Petabitgröße, werden aber stets in Oktetten beschriftet. Ein großes wissenschaftliches Archiv mit hundert Petaoktett hält achthundert Petabit, und Einrichtungen dieser Größe bestehen für Genomkunde, Teilchenphysik und die Daten astronomischer Durchmusterungen. Die Teilchendetektoren am CERN verwerfen die überwältigende Mehrheit dessen, was sie sehen, gerade weil das Aufbewahren selbst diese Kapazitäten überschritte.
Der Vorsatz Peta kommt vom griechischen Wort für fünf, denn ein Petabit ist tausend hoch fünf in Bit. Dieses Namensmuster setzt sich nach oben mit Exa für sechs und Zetta für sieben fort, sodass die Leiter über dem Petabit regelmäßig und leicht zu verlängern ist.
Ein Petabit entspricht 1 000 000 000 000 000 Bit, 1000 Terabit, 125 Teraoktett oder etwa 0,8882 Pebibit.
Das Megabit ist eine Einheit digitaler Information von einer Million Bit. Sein Zeichen ist Mbit. In dieser Einheit wird die Geschwindigkeit eines Internetanschlusses fast immer beworben, was sie zu einer der wenigen Dateneinheiten macht, denen gewöhnliche Kundschaft bei jeder Tarifwahl namentlich begegnet.
Ein Megabit ist genau eine Million Bit, nicht 1 048 576. Diese Unterscheidung hat handfeste Folgen. Ein Megabit fasst 125 000 Oktette, also 125 Kilooktett, sodass ein Anschluss mit 100 Megabit je Sekunde bestenfalls etwa 12,5 Megaoktett je Sekunde überträgt. Eine mit 500 Megaoktett angegebene Datei braucht daher mindestens vierzig Sekunden und nicht die vier, die die beworbene Zahl zu versprechen scheint.
Dieser Faktor acht ist der Grund, weshalb so viele ihren Anschluss für langsamer halten als verkauft. Unredlich ist daran nichts: Die Branche nennt den Durchsatz in Bit je Sekunde, weil die Übertragungsschicht genau das trägt, während Dateiverwaltungen die Größe in Oktetten nennen, weil der Speicher so gegliedert ist. Beide Gebräuche stimmen in ihrem Bereich, und die Rechnung dazwischen ist eine Teilung durch acht.
Der wirkliche Durchsatz liegt noch tiefer. Protokollköpfe, Fehlerkorrektur und Wiederholungen verbrauchen Kapazität, und der nutzbare Anteil einer Strecke beträgt meist 90 bis 95 Prozent der Nennrate. Funkstrecken verlieren mehr, denn das Medium ist geteilt und Störungen erzwingen Wiederholungen. Ein mit 100 Megabit je Sekunde beworbener Anschluss liefert in der Praxis häufig etwa 90 und über ein ausgelastetes Funknetz weniger.
Die Zahlen, die die Zeitabschnitte kennzeichnen, sind es wert, im Kopf zu bleiben. Frühes Breitband bot 1 bis 8 Megabit je Sekunde, Kabel und Glasfaser hoben das auf 50 und 100, und Gigabitanschlüsse sind in Städten heute üblich. Hochauflösendes Bewegtbild braucht etwa 5 Megabit je Sekunde, ultrahoch auflösendes etwa 25 und ein Bildgespräch zu zweit 8; der wirkliche Bedarf eines Haushalts liegt somit meist weit unter dem Gebuchten.
Im Speicher beschreibt das Megabit die Größe der Bausteine. Ein Speicherbaustein mit 512 Megabit fasst 64 Megaoktett, und mehrere solcher Bausteine ergeben ein Modul. Der Hersteller zählt in Bit, weil das Silizium eben dies enthält; der Käufer zählt in Oktetten, weil das Betriebssystem eben dies meldet.
Ein Megabit entspricht 1 000 000 Bit, 1000 Kilobit, 125 Kilooktett oder etwa 0,9537 Mebibit.