| Petabit pro Sekunde (Pbit/s) | Kilobit pro Sekunde (kbit/s) |
|---|---|
| 1 Petabit pro Sekunde | 1000000000000 kbit/s |
| 2 Petabit pro Sekunde | 2000000000000 kbit/s |
| 3 Petabit pro Sekunde | 3000000000000 kbit/s |
| 4 Petabit pro Sekunde | 4000000000000 kbit/s |
| 5 Petabit pro Sekunde | 5000000000000 kbit/s |
| 10 Petabit pro Sekunde | 10000000000000 kbit/s |
| 20 Petabit pro Sekunde | 20000000000000 kbit/s |
| 25 Petabit pro Sekunde | 25000000000000 kbit/s |
| 50 Petabit pro Sekunde | 50000000000000 kbit/s |
| 100 Petabit pro Sekunde | 100000000000000 kbit/s |
| Referenz | Petabit pro Sekunde (Pbit/s) | Kilobit pro Sekunde (kbit/s) |
|---|---|---|
| A dial-up modem | 5.6 × 10-11 Pbit/s | 56 kbit/s |
| Typical home broadband | 0.0000001 Pbit/s | 100000 kbit/s |
| Gigabit Ethernet | 0.000001 Pbit/s | 1000000 kbit/s |
| Streaming a 4K film | 0.000000025 Pbit/s | 25000 kbit/s |
Das Petabit je Sekunde ist eine Einheit der Datenübertragungsrate von tausend Terabit je Sekunde. Sein Zeichen ist Pbit/s. Es bezeichnet die Grenze der Forschung zur optischen Übertragung: jene Rate, mit der Labore Daten durch einen einzigen Glasfaden getragen haben und der noch keine verlegte Anlage nahekommt.
Die Rekorde entstanden aus dem Zusammenwirken dreier Techniken. Die mehrkernige Faser legt mehrere getrennte lichtführende Wege in einen Mantel, sodass ein einzelner Faden sich wie ein Bündel verhält. Das Wellenlängenmultiplex schickt Hunderte verschiedener Farben durch jeden dieser Kerne. Die fortgeschrittene Modulation verschlüsselt viele Bit in jeden Impuls. Das Produkt der drei erreicht ein Petabit je Sekunde.
Solche Vorführungen laufen über Dutzende Kilometer Faser unter beherrschten Bedingungen, nicht über die Tausende, die ein arbeitendes Seekabel überbrücken muss. Die Entfernung ist das Schwere: Signale schwächen sich ab, die Streuung verschmiert die Impulse ineinander, und nichtlineare Wirkungen im Glas wachsen mit der Leistung. Jeder zusätzliche Kilometer macht dieselbe Rate schwerer zu halten, und darum liegen verlegte Kabel zwei Größenordnungen unter dem Laborrekord.
In Oktetten sind ein Petabit je Sekunde 125 Teraoktett je Sekunde, ungefähr der Speicher von hundertfünfundzwanzig großen Festplatten, jede Sekunde bewegt. Nichts an einem der beiden Enden einer solchen Strecke könnte Daten in diesem Tempo erzeugen oder aufnehmen; die Zahl beschreibt die Kapazität des Trägers und nicht deren Nutzung.
Auf Netzebene dient die Einheit für Summen. Die gesamte Verbindungskapazität eines sehr großen Rechenzentrums, die gemeinsame Kapazität aller auf einem Erdteil anlandenden Kabel und der Spitzenverkehr der größten Inhaltsnetze stehen in Petabit je Sekunde. Das sind Summen über Tausende von Strecken und nicht die Bewertung einer einzelnen.
Die Entwicklungslinie ist bemerkenswert. Die Kapazität über die Ozeane wuchs seit Jahrzehnten etwa um das Zehnfache alle sieben oder acht Jahre, getrieben fast gänzlich von besserer Elektronik und besseren Codes und nicht von mehr Glas. Hält das an, so wird das Petabit je Sekunde binnen einer Generation ein arbeitendes Kabel beschreiben.
Ein Petabit je Sekunde entspricht 1000 Terabit je Sekunde, 125 Teraoktett je Sekunde oder etwa 0,8882 Pebibit je Sekunde.
Das Kilobit je Sekunde ist eine Einheit der Datenübertragungsrate von tausend Bit je Sekunde. Sein Zeichen ist kbit/s, oft kbps geschrieben. Es war die Einheit der Wählverbindungszeit und lebt heute als die Einheit fort, in der Ton- und Sprachcodierraten genannt werden.
Die Modemfolge lohnt die Erinnerung, denn jede Zahl bezeichnet eine technische Generation. Modems liefen Ende der siebziger Jahre mit 300 Bit je Sekunde, dann 1200, 2400, 9600, 14 400, 28 800, 33 600 und schließlich 56 Kilobit je Sekunde am Ende der neunziger Jahre. Diese letzte Zahl war die Decke einer gewöhnlichen Telefonleitung, gesetzt durch die Abtastung des digitalen Fernsprechnetzes mit acht Kilohertz und nicht durch das Modem.
Die Toncodierung ist der Ort, an dem die Einheit heute lebt. Sprache in Fernsprechgüte läuft je nach Codierer mit 8 bis 64 Kilobit je Sekunde, wobei heutige Codierer niedriger Rate bei 8 verständliche Sprache und bei 24 bis 32 gute Gesprächsqualität liefern. Musik mit 128 Kilobit je Sekunde war die frühe Norm tragbarer Abspielgeräte, 192 und 256 sind üblich, und 320 ist die praktische Decke der älteren verlustbehafteten Formate.
Diese Zahlen lohnen einen Augenblick Rechnen. Musik mit 128 Kilobit je Sekunde sind 16 Kilooktett je Sekunde, sodass ein Stück von vier Minuten etwa 3,8 Megaoktett wiegt. Der unverdichtete Ton einer Kompaktscheibe läuft mit 1411 Kilobit je Sekunde, sodass die gepackte Datei etwa ein Zehntel des Ursprungs beträgt — und darin liegt der ganze Zweck des Formats.
Auch Untertitelströme, Steuerkanäle und Fernmessstrecken arbeiten in Kilobit je Sekunde. Ebenso ein großer Teil des Verkehrs zwischen Maschinen, der heutige Netze füllt: Ein Fühler, der alle paar Sekunden einen Messwert meldet, braucht einen Bruchteil eines Kilobit je Sekunde, und die für solche Geräte entworfenen Protokolle beruhen darauf, den Funk die meiste Zeit auszuschalten.
Das kleine k der Einheit bezeichnet das dezimale Kilo, genau tausend. In der Übertragung war das nie mehrdeutig, denn Netzraten wurden stets in echten Tausendern gezählt; die binäre Verwirrung, die die Speichereinheiten plagt, tritt hier nicht auf, und ein Kilobit je Sekunde bedeutet in jedem Schriftstück dasselbe.
Ein Kilobit je Sekunde entspricht 1000 Bit je Sekunde, 125 Oktett je Sekunde oder etwa 0,9766 Kibibit je Sekunde.