| Kilobit pro Sekunde (kbit/s) | Teraoktett pro Sekunde (To/s) |
|---|---|
| 1 Kilobit pro Sekunde | 1.25 × 10-10 To/s |
| 2 Kilobit pro Sekunde | 2.5 × 10-10 To/s |
| 3 Kilobit pro Sekunde | 3.75 × 10-10 To/s |
| 4 Kilobit pro Sekunde | 5 × 10-10 To/s |
| 5 Kilobit pro Sekunde | 6.25 × 10-10 To/s |
| 10 Kilobit pro Sekunde | 0.00000000125 To/s |
| 20 Kilobit pro Sekunde | 0.0000000025 To/s |
| 25 Kilobit pro Sekunde | 0.000000003125 To/s |
| 50 Kilobit pro Sekunde | 0.00000000625 To/s |
| 100 Kilobit pro Sekunde | 0.0000000125 To/s |
| Referenz | Kilobit pro Sekunde (kbit/s) | Teraoktett pro Sekunde (To/s) |
|---|---|---|
| A dial-up modem | 56 kbit/s | 0.000000007 To/s |
| Typical home broadband | 100000 kbit/s | 0.0000125 To/s |
| Gigabit Ethernet | 1000000 kbit/s | 0.000125 To/s |
| Streaming a 4K film | 25000 kbit/s | 0.000003125 To/s |
Das Kilobit je Sekunde ist eine Einheit der Datenübertragungsrate von tausend Bit je Sekunde. Sein Zeichen ist kbit/s, oft kbps geschrieben. Es war die Einheit der Wählverbindungszeit und lebt heute als die Einheit fort, in der Ton- und Sprachcodierraten genannt werden.
Die Modemfolge lohnt die Erinnerung, denn jede Zahl bezeichnet eine technische Generation. Modems liefen Ende der siebziger Jahre mit 300 Bit je Sekunde, dann 1200, 2400, 9600, 14 400, 28 800, 33 600 und schließlich 56 Kilobit je Sekunde am Ende der neunziger Jahre. Diese letzte Zahl war die Decke einer gewöhnlichen Telefonleitung, gesetzt durch die Abtastung des digitalen Fernsprechnetzes mit acht Kilohertz und nicht durch das Modem.
Die Toncodierung ist der Ort, an dem die Einheit heute lebt. Sprache in Fernsprechgüte läuft je nach Codierer mit 8 bis 64 Kilobit je Sekunde, wobei heutige Codierer niedriger Rate bei 8 verständliche Sprache und bei 24 bis 32 gute Gesprächsqualität liefern. Musik mit 128 Kilobit je Sekunde war die frühe Norm tragbarer Abspielgeräte, 192 und 256 sind üblich, und 320 ist die praktische Decke der älteren verlustbehafteten Formate.
Diese Zahlen lohnen einen Augenblick Rechnen. Musik mit 128 Kilobit je Sekunde sind 16 Kilooktett je Sekunde, sodass ein Stück von vier Minuten etwa 3,8 Megaoktett wiegt. Der unverdichtete Ton einer Kompaktscheibe läuft mit 1411 Kilobit je Sekunde, sodass die gepackte Datei etwa ein Zehntel des Ursprungs beträgt — und darin liegt der ganze Zweck des Formats.
Auch Untertitelströme, Steuerkanäle und Fernmessstrecken arbeiten in Kilobit je Sekunde. Ebenso ein großer Teil des Verkehrs zwischen Maschinen, der heutige Netze füllt: Ein Fühler, der alle paar Sekunden einen Messwert meldet, braucht einen Bruchteil eines Kilobit je Sekunde, und die für solche Geräte entworfenen Protokolle beruhen darauf, den Funk die meiste Zeit auszuschalten.
Das kleine k der Einheit bezeichnet das dezimale Kilo, genau tausend. In der Übertragung war das nie mehrdeutig, denn Netzraten wurden stets in echten Tausendern gezählt; die binäre Verwirrung, die die Speichereinheiten plagt, tritt hier nicht auf, und ein Kilobit je Sekunde bedeutet in jedem Schriftstück dasselbe.
Ein Kilobit je Sekunde entspricht 1000 Bit je Sekunde, 125 Oktett je Sekunde oder etwa 0,9766 Kibibit je Sekunde.
Das Teraoktett je Sekunde ist eine Einheit der Datenübertragungsrate von tausend Gigaoktett je Sekunde, also acht Terabit je Sekunde. Sein Zeichen ist To/s. Es beschreibt die Speicherbandbreite in den schnellsten Prozessoren und den Gesamtdurchsatz großer Rechenanlagen, nicht eine Strecke zwischen getrennten Maschinen.
Grafik- und Beschleunigerbausteine sind das klarste Beispiel. Ein heutiger Beschleuniger nutzt gestapelten Speicher, der neben dem Prozessor im selben Gehäuse sitzt, und die Bandbreite dazwischen erreicht mehrere Teraoktett je Sekunde. Diese Zahl erlaubt es, Tausende Rechenwerke zugleich beschäftigt zu halten, und sie ist heute die Eigenschaft, die am häufigsten bestimmt, wie schnell eine Arbeit des maschinellen Lernens läuft.
Es lohnt zu sagen, weshalb die Bandbreite und nicht das Rechnen zur Bremse geworden ist. Prozessoren sind im Rechnen weit schneller gewachsen als der Speicher im Liefern von Daten, sodass ein heutiger Baustein zehn und mehr Rechenschritte für jedes gelesene Oktett ausführen kann. Jede Rechnung, die den Speicher häufiger berührt, ist vom Speicher begrenzt — und die meisten wirklichen Rechnungen tun das.
Die Verbindungsnetze von Höchstleistungsrechnern erreichen diesen Bereich in der Summe. Das Netz, das Tausende Knoten verbindet, trägt über die ganze Maschine hinweg Teraoktett je Sekunde, auch wenn keine einzelne Strecke das tut. Die Entwurfsaufgabe ist, die Anordnung so zu wählen, dass jeder Knoten jeden anderen schnell erreicht, und darum werden diese Netze als mehrdimensionale Gitter und Bäume gebaut und nicht als einfache Sterne.
Um die Zahl greifbar zu machen: Ein Teraoktett je Sekunde füllte eine große Endkundenfestplatte in zwanzig Sekunden und übertrüge den gesamten Text aller Bücher einer Nationalbibliothek in weniger als einer Minute. Nichts im gewöhnlichen Gebrauch kommt dem nahe, und kein äußeres Kabel welcher Art auch immer trägt es.
Die Einheit erscheint auch in der Beschreibung von Speicherverbünden. Ein großes paralleles Dateisystem, über Tausende Laufwerke verteilt, kann einem Höchstleistungsrechner in der Summe einige Teraoktett je Sekunde liefern, und diese Zahl steht an der Spitze der Angaben, weil sie bestimmt, wie rasch eine Simulation geschrieben und wieder gelesen werden kann.
Ein Teraoktett je Sekunde entspricht 1000 Gigaoktett je Sekunde, 8 Terabit je Sekunde oder etwa 0,9095 Tebioktett je Sekunde.