| Referenz | Pints (pt) | Kubikmillimeter (mm³) |
|---|---|---|
| A teaspoon | 0.00879877 pt | 5000 mm³ |
| A can of soft drink | 0.580719 pt | 330000 mm³ |
| A wine bottle | 1.31982 pt | 750000 mm³ |
| A bathtub | 263.963 pt | 150000000 mm³ |
| An Olympic swimming pool | 4399385 pt | 2.5 × 1012 mm³ |
Die Pinte des angloamerikanischen Systems ist eine Volumeneinheit von genau 568,26125 Millilitern. Ihr Zeichen ist pt. Sie sind zwanzig imperiale Flüssigunzen, ein Achtel einer imperialen Gallone und ein halbes imperiales Quart. Sie ist die einzige imperiale Einheit, die die meisten Menschen in Großbritannien und Irland noch jede Woche gebrauchen, und sie überlebt, weil sie das gesetzliche Maß für Fassbier ist.
Dieser rechtliche Stand ist genau bestimmt. Fassbier und Cider dürfen im Vereinigten Königreich nur in Drittelpinten, halben Pinten und Vielfachen der halben Pinte verkauft werden, und das Glas selbst muss ein Prüfzeichen tragen, das den angegebenen Inhalt bescheinigt. Wer zu wenig ausschenkt, kann belangt werden; die Pinte ist somit eine der wenigen Einheiten des Alltags, deren Genauigkeit tatsächlich überwacht wird.
Die Milch hält den zweiten Halt. Milch in Mehrwegflaschen aus Glas darf weiterhin in Pinten gemessen werden, weshalb Lieferungen an die Haustür nach Pinten bestellt werden, während Kartons im Supermarkt Liter tragen. Diese Teilung zeigt gut, wie die Umstellung in Großbritannien verlief: Sie veränderte die Läden und ließ die Überlieferungen unangetastet.
Die amerikanische Pinte ist eine andere Größe, und der Unterschied ist groß. Eine Flüssigpinte der Vereinigten Staaten sind 473 Milliliter gegenüber 568 der imperialen, die britische Pinte ist also etwa ein Fünftel größer, und wer in New York eine Pinte bestellt, bekommt merklich weniger als in Dublin. Der amerikanische Merkspruch, eine Pinte wiege überall auf der Welt ein Pfund, gilt nur für die amerikanische; eine britische Pinte Wasser wiegt ein Pfund und ein Viertel.
Dieses Gewichtsverhältnis war einst die Festlegung. Das imperiale System wurde so gebaut, dass eine Gallone Wasser zehn Pfund wog, womit eine Pinte genau ein Pfund und ein Viertel wiegt, und der ältere britische Merkvers sagt es unmittelbar. Seit 1985 wird die Pinte aus der metrisch bestimmten Gallone abgeleitet, doch der Zusammenhang gilt weiterhin eng genug, um als Probe zu dienen.
Unter der Pinte führt die imperiale Kette zum Gill mit einem Viertel Pinte und zur Flüssigunze mit einem Zwanzigstel. Darüber folgen Quart und Gallone. Keiner dieser Schritte ist dezimal, und darum ist die Pinte heute die einzige Überlebende: Sie ist das eine Glied der Kette, das Menschen unmittelbar in der Hand halten, und der Rest der Rechnerei ist still zu den Litern umgezogen.
Eine imperiale Pinte entspricht 568,26125 Millilitern, 20 imperialen Flüssigunzen, 0,125 imperialen Gallonen oder rund 1,201 US-Flüssigpinten.
Der Kubikmillimeter ist eine Volumeneinheit von einem Tausendstel Kubikzentimeter, geschrieben mm³. Er ist das Volumen eines Würfels von einem Millimeter Kantenlänge und genau ein Mikroliter. Welcher der beiden Namen gebraucht wird, hängt davon ab, ob das Gemessene ein Feststoff oder eine Flüssigkeit ist, und die Unterscheidung ist reine Berufsgewohnheit.
Die Zerspanung misst darin ihre Leistung. Das Zeitspanvolumen eines Fräsers oder einer Schleifscheibe wird in Kubikmillimetern je Minute angegeben, und diese eine Zahl fasst besser, was Maschine und Werkzeug leisten können, als Drehzahl oder Vorschub es für sich vermögen. Zwei Schnittstrategien, zwei Werkzeugbeschichtungen oder zwei Maschinen zu vergleichen heißt zu vergleichen, wie viele Kubikmillimeter Metall jede je Zeiteinheit in Späne verwandelt.
Die additive Fertigung dreht dieselbe Messung um. Ein Schmelzschichtdrucker legt zehn bis zwanzig Kubikmillimeter in der Sekunde ab, eine Laser-Pulverbettmaschine deutlich weniger, und die Bauzeit folgt unmittelbar aus dem Bauteilvolumen geteilt durch diese Rate. Da sich das Volumen eines Bauteils aus seinem Modell genau ergibt, ist die Schätzung ungewöhnlich verlässlich.
Verschleiß- und Dauerprüfungen nutzen die Einheit, um Verlust zu beschreiben. Eine spezifische Verschleißrate steht in Kubikmillimetern Abtrag je Newton Last und Meter Gleitweg, was Werkstoffe sehr verschiedener Härte auf einer Skala vergleichbar macht. Lagerlebensdauer, Bremsbelagprüfung und Beschichtungsbewertung laufen alle darauf hinaus, Kubikmillimeter zu zählen, die nicht mehr da sind.
Die medizinische Bildgebung arbeitet in derselben Größenordnung. Die Mikrocomputertomografie des Knochens gibt Trabekelvolumen und Porosität in Kubikmillimetern an, Tumorvolumina in der Frühbildgebung werden ebenso genannt, und Voxelgrößen hochauflösender Aufnahmen stehen als Bruchteile eines einzigen. In jedem Fall ist die Einheit klein genug, um Struktur und nicht bloß Größe zu beschreiben.
Ihre Gleichheit mit dem Mikroliter lohnt es zu behalten, wenn man zwischen Fächern wechselt. Wer als Ingenieurin von einem Kubikmillimeter Werkstoff spricht und wer als Biologe von einem Mikroliter Lösung spricht, meint dieselbe Größe, und jede Rechnung, die beides mischt, braucht überhaupt keinen Umrechnungsfaktor.
Ein Kubikmillimeter entspricht 1 Mikroliter, 0,001 Kubikzentimetern, 0,000000001 Kubikmetern oder rund 0,000061 Kubikzoll.